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2015 - Diözesan Südafrika-Aktion

Geschrieben von Regina Hadeier.

Diözesanaktion Südafrika - Z'Ubunti

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Es war mal wieder soweit - drei Kirchdorfer Pfadfinder, Regina, Simone und Max, besuchten den langjährigen Partnerstamm „1st Passau“ in Südafrika.

Dies geschah im Rahmen der Diözesanaktion „Z´Ubunti“ Passau.

2003 entstand diese Partnerschaft mit den südafrikanischen Pfadfindern und die Zeit war reif für eine erneute Begegnung in ihrem Heimatland.
Mit insgesamt 26 Pfadfindern der Diözese Passau ging es für 3 Wochen in die Provinz Mupumalanga.

 

Zu Beginn unserer Reise gab es Startschwierigkeiten am Münchner Flughafen. Durch einen technischen Defekt am Flugzeug wurde der Flug um einen Tag nach hinten verschoben.
Dies brachte der Stimmung keinen Abbruch und man kam erwartungsvoll in Johannesburg an.

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In Johannesburg standen unsere Mietautos schon parat und die Reise begann nach Witbank zu Jane und Graham Sulter, die beiden Mitbegründer von „1st Passau“. Sie begleiteten uns zur Scout Hall (Gruppenräume der Pfadfinder) in Witbank, in der wir eine Nacht verbrachten.

Für die nächsten drei Tage teilten wir uns in Kleingruppen von 8-9 Leuten auf. Eine Gruppe fuhr zu einem Chorprojekt, die zweite Gruppe blieb in Witbank und half in einem Kinderheim mit. Die Gruppe mit den Kirchdorfern fuhr Richtung Osten in die Ortschaft Jeppes Reef. An der alten Dorfschule wurden wir herzlich von Kelly (Schulleiterin) und BJ (Projektleiter) empfangen. Bei der alten Schule handelt es sich um ein einsturzgefährdetes Gebäude ohne fließend Wasser und Strom. Ziel ist es auf ein anderes Grundstück eine neue Schule zu errichten. Unsere Aufgabe bestand darin, die Wasserversorgung auf dem Grundstück zu gewährleisten, den Zaun zu erneuern und Gemüsegärten anzulegen. Natürlich mussten wir dies nicht alleine bewältigen. Unterstützung bekamen wir durch Pfadfinder vor Ort. Am letzten Tag in Jeepes Reef ging es darum neu gewonnene Freundschaften bei einer gemeinsamen Wanderung zu stärken, sowie die örtlichen Gegebenheiten und die jeweils andere Kultur besser kennen zu lernen. Bei einem gemeinsamen Essen wurde die südafrikanische und bayerische Küche vereint. Es gab zum Beispiel Erdnusseintopf und Zwetschgenbovesen. Die mitgebrachten Schulbücher und Spiele sind an diesem Abend an Kelly überreicht worden. Während der Zeit in Jeppes Reef waren wir in lokalen Gastfamilien untergebracht, dies gab uns einen guten Einblick in den südafrikanischen Alltag.


Als sich die Kleingruppen wieder zu einer Großgruppe vereint hatten, trafen wir „1st Passau“ zu einem gemeinsamen Zeltlager. In den Tagen konnte jeder den Lageralltag der jeweiligen anderen Kultur kennenlernen. So wurde zum Beispiel am afrikanischen Lagertag ein Floß gebaut, da dies eine typische Aufgabe zur Stärkung des internationalen Teams dient. Am bayerisch gestalteten Tag  gab es Workshops mit unterschiedlichen Stationen wie zum Beispiel Ostereier färben, Knotenkunde und bayerische Vokabeln wurden vermittelt. So konnten wir auch ein traditionelles Camp Fire miterleben, bei dem verschiedene traditionelle Lieder und Tänzer vorgetragen wurden.
Bei einer feierlichen Abschlusszeremonie bekamen wir die Halstücher von „1st Passau“ überreicht, die 2003 Evi Köhler gestaltet hat.

Natürlich konnten wir uns die spektakuläre Tierwelt in Afrika nicht entgehen lassen. Zu diesem Zweck reisten wir bepackt mit Zelten und ausreichend Lebensmittel in den Krüger Nationalpark. In den drei Tagen war es uns möglich die Flora und Fauna hautnah zu erleben. Besonders spektakulär waren die Begegnungen mit Elefanten, Büffel, Giraffen und Löwen. Die Löwen waren nur wenige Zentimeter getrennt von einer Autoscheibe von uns entfernt. Wir verbrachten viele Stunden im Auto, um die langen Distanzen zwischen den Camps zurück zu legen.

Die letzten südafrikanischen Tage verbrachten wir nicht in Zelten, sondern schliefen im Scout Center Nelspruit
Dies diente uns als Basis für verschiedene Tagesausflüge wie Raften oder die spektakuläre Panorama Route abzufahren. Bei der Panorama Route handelt es sich um eine Straße an der mehrere Wasserfälle und Canyon gelegen sind.
Als Ehre wurden uns noch die Halstücher der Provinz Mpumalanga verliehen und somit war der Start der Rückreise gesetzt. Nach über 24-stündiger Heimreise kamen wir erschöpft und voller neuer Eindrücke in Kirchdorf an.

 

die Teilnehmer der Kirchdorfer Leiterrunde
Regina, Simone, Max

 


Fotos zur Aktion

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